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Resolution zum Vorgehen der Landesschulbehörde im Fall des Schulsozialarbeiters an der GHS Ilsede

Ein harmloses Schülervideo, das ein paar bauliche Mängel an der GHS Ilsede dokumentiert hat hohe Wellen geschlagen. Bis dahin, dass der vor allen bei den Schülern sehr akzeptierte Schulsozialarbeiter seinen Job verlor. Die Landesschulbehörde wurde eingeschaltet.

Der Kreistag des Landkreises Peine stellt fest, dass das Vorgehen der Landesschulbehörde im genannten Fall nicht auf Deeskalation der Situation angelegt war. Unruhe an der Schule wurde billigend in Kauf genommen.

Der Versuch einer Moderation am runden Tisch hat im Grunde nicht stattgefunden. Das ist sehr bedauerlich. Der Wunsch der Schüler- und Elternschaft auf einen Verbleib des Schulsozialarbeiters wurde in keiner Weise berücksichtigt. Eine Moderation die nicht alle Meinungen berücksichtigt ist keine zielführende Moderation.

Es gilt einen Schaden für die Demokratie abzuwenden, der durch das Handeln der Landesschulbehörde entstanden ist, daher beschließt der Kreistag: Die Maßnahme gegen den Schulsozialarbeiter muss korrigiert werden.

Der Kreistag stellt darüber hinaus fest, dass die Landesschulbehörde in diesem Fall nicht unvoreingenommen und sachgerecht gehandelt hat.