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Gesundheit für alle – solidarisch, wohnortnah, öffentlich

Eine gute gesundheitliche Versorgung ist kein Luxus, sondern ein Grundrecht. Auch in Peine spüren wir den zunehmenden Mangel an Ärzt*innen, Pflegekräften und Therapeut*innen. Lange Wartezeiten, überlastetes Personal und Versorgungslücken – besonders im ländlichen Raum – dürfen wir nicht hinnehmen. Die Linke in Peine setzt sich für eine starke, solidarische und öffentliche Gesundheitsversorgung vor Ort ein.

 

  1. Fachkräfte für Peine gewinnen – mit Stipendien und Perspektiven

 

Um dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken, wollen wir kommunale Stipendienprogramme auf den Weg bringen.

 

Unsere Forderungen:

 

  • Stipendien für Medizinstudierende, insbesondere für die Fachrichtungen Allgemeinmedizin und Kinderheilkunde

  • Stipendien und finanzielle Unterstützung für Auszubildende und Studierende in Pflege- und Gesundheitsberufen

  • Die Stipendien sollen an eine Selbstverpflichtung gekoppelt sein, nach Abschluss der Ausbildung oder des Studiums für eine bestimmte Zeit im Landkreis Peine zu arbeiten

  • Besonders berücksichtigen wollen wir Menschen aus der Region, die nach ihrer Ausbildung wieder hier leben und arbeiten möchten

 

So schaffen wir eine echte Win-win-Situation: Junge Menschen erhalten finanzielle Sicherheit – Peine gewinnt dringend benötigte Fachkräfte.

 

2. Gute Arbeit im Gesundheitswesen sichern

 

Stipendien allein reichen allerdings nicht aus. Wer in Peine arbeitet, soll hier auch gern arbeiten.

 

Unsere Forderungen:

 

  • Einsatz für tarifliche Bezahlung, gute Arbeitsbedingungen und verlässliche Arbeitszeiten in kommunalen und kreisnahen Einrichtungen

  • Unterstützung von Maßnahmen zur Entlastung von Pflegekräften, zum Beispiel durch mehr Personal und bessere Organisation

  • Förderung von Aus- und Weiterbildungsangeboten vor Ort

  • Öffentliche und wohnortnahe Gesundheitsversorgung stärken

  • Erhalt und Ausbau von Arztpraxen, medizinischen Versorgungszentren und Pflegeeinrichtungen in öffentlicher oder gemeinnütziger Trägerschaft

  • Unterstützung von Gesundheitszentren, in denen verschiedene Berufsgruppen (Ärzt*innen, Pflege, Therapie, soziale Beratung) zusammenarbeiten

  • Barrierefreier Zugang zu Gesundheitsangeboten – unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Alter

  • Psychische Gesundheit ernst nehmen – psychotherapeutische Versorgung in Peine gegen die Sparpläne der Bundesregierung verteidigen

 

3. Das Peiner Klinikum stärken

 

Die gewerkschaftlich vorangetriebene Rekommunalisierung des Peiner Klinikums war ein überkommunal aufsehenerregender Erfolg. Auf diesem dürfen wir uns als Stadt und Kreis nicht ausruhen, sondern müssen weiter dafür sorgen, die stationäre und ambulante Versorgung zu sichern und zu verbessern.

 

Unsere Forderungen:

 

  • Den Neubauantrag kritisch-solidarisch begleiten und auf die wirtschaftliche und soziale Umsetzung achten

  • Langfristig die Wiedereinführung von Kinder- und Frauenheilkunde forcieren

  • Seite an Seite mit den Beschäftigten und den Gewerkschaften gegen die Gesundheitsreformen der Bundesregierung kämpfen

 

Unsere Überzeugung: Gesundheit darf nicht vom Wohnort oder Geldbeutel abhängen. Mit kommunalen Stipendien, guten Arbeitsbedingungen und einer starken öffentlichen Infrastruktur machen wir Peine gesünder – für alle.

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