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Mehr Schutz für Arten und Tiere: Ein lebendiges Peine für Mensch und Tier

  1. Gelebter Tierschutz und artgerechte Haltung statt bloßer Symbolpolitik

 

Tierschutz beginnt vor Ort – im Tierheim, im öffentlichen Umgang mit Haustieren und in der Bereitschaft, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen. Wer ein Tier aus dem Peiner Tierheim adoptiert, entlastet die Einrichtung und schenkt einem Tier eine echte Chance auf ein gutes Leben. Deshalb wollen wir Adoptionen gezielt attraktiver machen.

 

Tierhaltung ist jedoch kein kurzfristiger Wunsch, sondern eine bewusste Entscheidung mit dauerhaften Verpflichtungen. Artgerechte Haltung bedeutet ausreichend Platz, Zeit, Pflege und soziale Bindung. Dieses Wissen wollen wir durch regelmäßige und niedrigschwellige Aufklärung stärker in der Bevölkerung verankern.

 

Verantwortung endet nicht bei den Tierhalter*innen, sondern ist auch eine öffentliche Aufgabe. Angesichts der steigenden Kosten für Energie, Futter und tiermedizinische Versorgung bedarf es einer stärkeren finanziellen Unterstützung für das Peiner Tierheim. So verbinden wir konkrete Hilfe für das Tierheim mit präventivem Tierschutz im gesamten Kreis Peine.

 

Unsere Forderungen:

 

  • Die Fundtierpauschale für Tierheime deckt längst nicht alle Ausgaben – es bedarf einer Ausweitung der Finanzmittel für das Peiner Tierheim

  • Übernahme von Kosten bei tiermedizinischen Notfallbehandlungen im Tierheim

  • Regelmäßige Aufklärung über artgerechte Tierhaltung und über die Folgen unüberlegter Tieranschaffung

  • Tempolimit 30 am Tierheim zum Schutz von Mensch und Tier

  • Errichtung von Fahrbahnschwellen am Tierheim für durchgehende Verkehrsberuhigung

  • Eine sozial gerechte Staffelung der Hundesteuer

  • Eine Hundesteuerbefreiung für Hunde aus dem Peiner Tierheim

  • Eine Nachweispflicht des praktischen Sachkundenachweises zur Förderung artgerechter Haltung von Hunden

  • Schaffung von genügend Freilaufflächen für Hunde in ganz Peine

  • Der Tierschutzverein Peine und Umgegend e. V., der durch das Einrichten von Taubenschlägen für eine artgerechte Unterbringung und Fütterung sowie eine Regulierung des Bestandes dieser Tiere sorgt, muss in seiner Arbeit angemessen unterstützt werden

  • Regelmäßige Aufklärung über den Sinn der Fütterungsverbote und die Auswirkungen nicht artgerechter Fütterung

  • Keine Genehmigung von Zirkusvorstellungen und Attraktionen mit Tieren

 

2. Artenschutz, Stadtgrün und Biodiversität fördern

 

Der fortschreitende Flächenversiegelungs- und Bauwahn zerstört wertvolle Lebensräume, reduziert die Artenvielfalt und schwächt das ökologische Netz im Kreis Peine. Wir stellen uns aktiv dagegen und setzen auf eine ökologische Stadt- und Regionalentwicklung, die Biodiversität fördert und so allen zugutekommt. Unversiegelte Böden ermöglichen die Grundwasserneubildung und bieten zahlreichen Kleintieren und Pflanzen neue Lebensräume. Flächen müssen bewusst entsiegelt statt versiegelt werden. Wir setzen uns für eine flächensparende Bauleitplanung ein, die zusätzlich den Erhalt und die Aufwertung von Grünflächen vorschreibt.

 

Unsere Forderungen:

 

  • Entsiegelung und Aufwertung von Flächen zum Schutz natürlicher Lebensräume

  • Konsequentes Verbot reiner Schottergärten in Bauordnungen und angemessene Kontrollen

  • Naturnahe Grünflächen in Wohnquartieren und an Bildungseinrichtungen fördern

  • Zentrale Feuerwerkszonen an Silvester zum Schutz der Tiere und der Umwelt

 

3. Gesunde Ernährung und tierfreundliche Kultur

 

Unsere Ernährung ist mitverantwortlich für den Klimawandel und das Artensterben. Wir setzen auf eine kommunale Ernährungsstrategie in Kindertagesstätten, Schulen, allen öffentlichen Kantinen und bei Großveranstaltungen im öffentlichen Raum. Wir unterstützen Aufklärungskampagnen über die Chancen pflanzlicher Ernährung für den Klimaschutz und die Gesundheit. Auf diese Weise verknüpfen wir klimafreundliche Ernährung mit praktischer Umweltbildung, und Kinder lernen spielerisch den Wert von Lebensmitteln und Mitgefühl mit Tieren.

 

Unsere Forderungen:

 

  • Kommunale Ernährungsstrategien: bio, regional und tierfreundlich in Kindergärten, Schulen und Kantinen

  • Wettbewerbe und Projekte in kommunalen Betreuungseinrichtungen zum Tierschutz

  • Aufklärungsarbeit über die Chancen pflanzlicher Ernährung für den Klimaschutz und die Gesundheit

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