Mobilität und ÖPNV: verlässlich, bezahlbar, dicht getaktet
Peine steht vor einer einfachen Wahl: weiter sparen und Menschen abhängen oder Daseinsvorsorge stärken und unsere Stadt für alle lebenswert machen. Wir treten an für bezahlbare Mobilität, eine vielfältige Innenstadt und eine Infrastruktur, die funktioniert. Klar, sozial und umsetzbar.
Das Ergebnis der Einsparungen sind längere Wartezeiten, schlechtere Anschlüsse und mehr Autoverkehr. Wir stellen uns gegen diesen Kurs und setzen auf den ÖPNV als zentrale Säule der öffentlichen Daseinsvorsorge.
Unsere Forderungen:
Taktverdichtung zu Stoßzeiten auf den wichtigsten Achsen, damit Busse im Berufs- und Schüler*innenverkehr wirklich nutzbar sind
Sichere Anbindung der Ortsteile an die Kernstadt, inklusive verlässlicher Abend- und Wochenendverbindungen. Rufbus und Bürgerbus nur als Ergänzung, nicht als Ersatz für ein Grundangebot
Anschlussorientierte Fahrpläne, damit Bus und Bahn zusammenpassen und Umstiege planbar sind
Barrierefreie Haltestellen, gute Beleuchtung, sichere Querungen und Echtzeitinformationen an zentralen Haltepunkten
Pilotprojekt für kostenlose ÖPNV-Tage, zum Beispiel an ausgewählten Samstagen oder Aktionstagen
Stufenmodell in Richtung Nulltarif. Zuerst für Schüler*innen, Auszubildende und Rentner*innen, danach Schritt für Schritt ausweiten
Gute Qualität im ÖPNV sichern. Vergaben nur mit Tarifbindung und verlässlichen Dienstplänen. Ohne Fahrpersonal gibt es keinen Fahrplan. Gute Arbeitsbedingungen sind die Grundlage für verlässliche Angebote
So wird das finanziert:
Wir holen konsequent Fördermittel von Land und Bund nach Peine, zum Beispiel für Busbeschaffung, Haltestellen, digitale Fahrgastinformation und Angebotsausbau. Gleichzeitig setzen wir uns im Regionalverband dafür ein, dass Kürzungen nicht als Normalzustand akzeptiert werden. Einnahmen aus einer fairen Parkraumbewirtschaftung wollen wir zweckgebunden in ÖPNV und Radverkehr investieren.tze, wie gesetzlich vorgesehen, vorzugsweise im näheren Häuslichen Bereich.
